Bemerkungen / Kritik:
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Invincible ist nicht "Thriller", aber welcher Künstler hat schon vergleichsweise belastendes Material in seinem Rucksack? Seit 6 Jahren waren neue Songs Mangelware - Ende Oktober wurde die Promomaschinerie rund um Jacksons neues Werk angekurbelt.
Alle unverwechselbaren Markenzeichen Jackson's (ach nein sein Kiekser fehlt) sind auf Invincible vertreten. Die "Piano-driven" Singleauskopplung "Rock my world", die Ballade "Butterflies", sogar Santana ließ sich zu einem Solo in "Whatever happens" hinreißen. Die ersten Nummern prägt ein harter Beat, der Rap für mein Gefühl einfach unnötig.
Insgesamt hinterlässt die CD widersprüchliche Gefühle. Sie ist sehr amerikanisch produziert, wobei die Handschrift von Rodney Jerkins unverkennbar ist. Er produzierte Brandy -sie ist auch mit von der Partie- Britney, "La Guitarra" Lopez und Whitney Houston - somit wurde die Radio-kompatibilität gewährleistet.
Unverdauliches ist auch dabei - vor allem wenn Jackson über sein "Stehvermögen" ;-) bis zum Morgengrauen "Break of dawn" oder seinen Problemen mit den Paparazzi in "Privacy" erzählt. Der Andrae Crouch Choir setzt gospelseitig das Sahnehäubchen auf "Speechless". Unüberhörbar ist der Einfluß von Co-Produzenz R.Kelly in "Cry".
Michael Jacksons Riecher für den Groove - auch Invincible hat ihn ... den Groove.
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