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1992
bejubelte das Publikum in New York eine Patti Austin, die mit
Jazz, R&B und Soulanleihen ihre Gäste faszinierte. Mit
ihrer exzellenten Band groovt sie sich nicht nur querbeet durch
ihre Diskografie. Nach einer rauchenden Broadway-jazzig-swingenden"
Version von "I can cook too", einem souligen "Love
is gonna getcha" und Stephen Bishops "It might be you"
beginnt sie das Publikum mit Parodien von "Vocal Affectations"
ihrer Sangeskollegen zu begeistern. In bester Stand-Up-Comedy
Manier imitiert sie die Gesangseigenheiten von Michael Jackson,
Anita Baker und Anderen. Auch ihren Kumpel Michael McDonald zieht
sie vokal-akrobatisch durch den Kakao. Ein Feuerwerk an Musikalität
und Witz. Die Anwesenheit von James Ingram "konnte sie sich
leider nicht leisten". Mit ihm feierte sie ihre größten
Erfolge, aber ihr musikalischer Direktor Shelton Becton intoniert
souverän Ingrams Stimme als "Substitute" in "How
do you keep the music playin'. In "We're all in this together"
nutzt sie ihr Publikum als Backgoundchor. Nach "Through the
test of time" beschließt "Whether to laugh or
cry" ein fulminantes Konzert.
Die Atmosphäre ist hautnah. Man lebt in der Illusion wenige
Meter von Patti entfernt zu sitzen, ein intensives Erlebnis.
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